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„Totentanz-Festival 2026 - 125 Jahre Bamberg“

– von Oktober bis November 2026:

Mit Beiträgen aus Kunst und Kultur von unterschiedlichen Trägern und Institutionen entsteht ein vielfältiges Festival der besonderen Art. Bamberg wird zum Hotspot der "Ars morendi". Eine Liste von Kooperationspartnern folgt in den nächsten Tagen und wird laufend erweitert.
Die einzelnen Programmpunkte sollen unterschiedliche Altersgruppen und Bevölkerungsschichten ansprechen: Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sind geplant, mit der Aufführung des Totentanzes an drei Terminen als Hauptereignis.

Veranstaltungsreihe

Sonderveranstaltungen im Oktober und November

Mit Beiträgen aus Kunst und Kultur von unterschiedlichen Trägern und Institutionen entsteht ein vielfältiges Festival der besonderen Art. Bamberg wird zum Hotspot der "Ars morendi". Eine Liste von Kooperationspartnern folgt in den nächsten Tagen und wird laufend erweitert.
Die einzelnen Programmpunkte sollen unterschiedliche Altersgruppen und Bevölkerungsschichten ansprechen: Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sind geplant, mit der Aufführung des Totentanzes an drei Terminen als Hauptereignis.


Geplante Veranstaltungen:


ACHTUNG: Die Veranstaltung am 17.10. („Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine“) muss leider entfallen

Übersicht
Datum Tag Zeit Rubrik Titel Referent/Künstler Ort
02.10.2026 Freitag 19:00 Eröffnungsfeier VHS; Großer Saal
02.10.2026 Freitag 19:30 Vorträge Eröffnungsvortrag Michael Hanisch VHS
02.10. bis 15.11.2026 Ausstellung Schaufenster-Ausstellung Totentanz im Stadtgebiet Bamberg
04.10.2026 Sonntag 15:00 / 18:00 Theater Tanztheater* DEMENZ – im Schmetterlingsgrund KUFA Bamberg
07.10.2026 Mittwoch 16:00 Führung Geschichte der Alten Hofhaltung, Mauern der Macht Eleonora Cagol Historisches Museum
9./10.10.2026 Freitag / Samstag 20:00 Lesung Freistil* Szenische Lesung aus Strindbergs „Totentanz“ ETA Hoffmann Theater
11.10.2026 Sonntag 12:00 Matinee Matinee* mit einem Kurzfilm über Mina Barthel und einem Totentanz-Kinofilm Lichtspielkino
14.10.2026 Mittwoch 18:00 Hospiz-Kinotag* „Toni und Helene“ Odeonkino
17.10.2026 Samstag 20:00 „Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine“ – Küchenlieder* Sibylle und Petra Schleicher ETA Hoffmann Theater
21.10.2026 Mittwoch 16:00 Führung Führung* durch die Gemäldegalerie: Abteilung 20er Jahre Eleonora Cagol Historisches Museum
24.10.2026 Samstag 19:00 Vortrag „Von der Wiege bis zur Bahre“ Thomas Janschek Hospizverein
25.10.2026 Sonntag 11:00 Schauspiel für Kinder Berührende Fabel als Kindertheater­stück* „Nur ein Tag“ Chapeau Claque Grafensteinstr. 16 Werkstatttheater
28.10.2026 Mittwoch 16:00 Führung Führung: Mina Barthel Eleonora Cagol Historisches Museum
03.11.2026 Dienstag 19:00 Online-Vortrag In Bildern und Sprüchen. Gedruckte Totentänze aus Bamberger Bestand Dr. Franziska Ehrl (Heidelberg) Online-Vortrag Staatsbibliothek
04.11.2026 Mittwoch 19:30 Online-Vortrag Vortrag „Geschichte der Totentänze“ Bistumshaus St. Otto Heinrichsdamm und online per ZOOM Michael Hanisch Online-Vortrag Colloquium Historicum Wirsbergense
05.11.2026 Donnerstag 19:00 Vortrag Villa Wild* „Vom Totentanz-Motiv“ Nora-Eugenie Gomringer / Martin Beyer ETA Hoffmann Theater
06.11.2026 Freitag 19:00 Vortrag Sprichwörter zum Sujet Tod/Himmel/Hölle „Der letzte Wagen ist immer ein Kombi“ Dr. Rolf Bernhard Essig Hospizverein Bamberg
06.11. bis 22.11.2026 Ausstellung Ausstellung: Fotografien aus der Serie „Bevor es so weit ist“ Sibylle Fendt Hospizverein Bamberg
08.11.2026 Sonntag 19:00 Lesung Lesung aus Günther Grass' „Mein Jahr­hundert“ ETA Hoffmann Theater
11.11.26 Mittwoch 18:00 Spielt euch den Totentanz – Szenische Präsentation mit Schüler:innen ETA Hoffmann Theater
13.11.2026 Freitag 19:00 Schauspiel Erdferkels Garten*, der Talk zum Totentanz Felix d Angelo, Stephan Goldbach und Gäste TiG · Lagerräume Dr.-von-Schmitt-Str. 18
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30./31.10. / 01.11.26 Im Anschluss an die Totentanzaufführungen Gedenke Mensch… Raum für den persönlichen „Nachklang“ zum Totentanz 2026 Domkreuzgang
30./31.10. / 01.11.26 Im Anschluss an die Totentanzaufführungen Seelsorger:innengespräche Diözesanmuseum Bamberg
Datum Tag Zeit Rubrik Titel Referent/Künstler Ort

Weitere Infos zu den Veranstaltungen




24.10.2026: „Von der Wiege bis zur Bahre“ - Brauchtum und Symbolik der Pflanzen im Lebenskreis des Menschen und im Jahreskreis der Natur

Kirschzweige an St. Barbara, Palmbaum, Kräuterbuschen an St. Johanni und Mariä Himmelfahrt oder Beifuß an St. Martin - in vielen Bräuchen rund um den Jahreskreis spielen Pflanzen auch heute noch eine wichtige Rolle. Oft ist ihre ursprüngliche symbolische Bedeutung in Vergessenheit geraten. Einst waren sie rituelle Wegbegleiter "von der Wiege bis zur Bahre".
Für alle, die der zauberhaften und tröstenden Symbolwelt der Pflanzen nachspüren wollen, bietet dieser Vortrag eine Vielfalt an Geschichten und Bräuchen.




06.11.2026: Sprichwörter zum Sujet Tod/Himmel/Hölle „Der letzte Wagen ist immer ein Kombi“

Rolf-Bernhard Essig: über das sprichwörtliche Leben des Todes
Ein heiteres Erzählprogramm

-Benefizveranstaltung-

Foto Rolf-Bernhard Essig Inzwischen stirbt kaum noch jemand, alle „versterben“. Die edlere Formel soll uns von der bitteren Wahrheit Tod fernhalten. Dabei kann man doch „Gift drauf nehmen“, dass wir alle mal „ins Gras beißen“, „die Radieschen von unten besehen“, „das Lebenslicht ausgepustet bekommen“, „sechs Fuß tiefer liegen“ und „den Löffel abgeben“ müssen.

Rolf-Bernhard Essig, „der Indiana Jones der Sprachschätze“ (Nürnberger Nachrichten) ist mit dem Tod nicht nur sprachlich vertraut. Der Entertainer, Historiker und Germanist präsentiert uns in diesem heiteren Programm Geschichten über das Lebensende sowie Aufschluss über die vielen Redensarten, die mit Tod und Sterben zu tun haben. Das Schönste: Sie dürfen den Experten nach Herzenslust löchern – auch andere Sprichwörtlichkeiten betreffend.




06.11.2026: Fotoausstellung mit Bildern aus der Serie „Bevor es so weit ist“

Sibylle Fendt widmet sich in ihrem Buch „Bevor es so weit ist“ Menschen, die ihre letzte Lebensphase im Kreise von Familie und Freunden zu Hause verbringen. Die intimen Fotografien zeigen, wie die vertraute Umgebung in der Zeit des Abschieds ein wichtiger Anker sein kann, der – trotz des Schmerzes – Geborgenheit und Halt gibt. Durch ihre Fotografien und ergänzt durch Zitate der Abgebildeten macht sie spürbar, wie auch diese Zeit einen besonderen Wert hat. Sibylle Fendt findet eine berührende und wertschätzende Bildsprache für das schwere Thema Sterben.

Sibylle Fendt (*1974) lebt in Berlin und ist Mitglied der renommierten Agentur Ostkreuz. Ihre Arbeiten sind meist sozialkritisch geprägt und wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot-Stiftung und einer Teilnahme an der World Press Photo Masterclass, 2003.



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