Mit Beiträgen aus Kunst und Kultur von unterschiedlichen Trägern und Institutionen
entsteht ein vielfältiges Festival der besonderen Art. Bamberg wird zum Hotspot der
"Ars morendi". Eine Liste von Kooperationspartnern folgt in den nächsten Tagen und
wird laufend erweitert.
Die einzelnen Programmpunkte sollen unterschiedliche Altersgruppen und
Bevölkerungsschichten ansprechen: Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sind geplant,
mit der Aufführung des Totentanzes an drei Terminen als Hauptereignis.
Mit Beiträgen aus Kunst und Kultur von unterschiedlichen Trägern und Institutionen
entsteht ein vielfältiges Festival der besonderen Art. Bamberg wird zum Hotspot der
"Ars morendi". Eine Liste von Kooperationspartnern folgt in den nächsten Tagen und
wird laufend erweitert.
Die einzelnen Programmpunkte sollen unterschiedliche Altersgruppen und
Bevölkerungsschichten ansprechen: Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sind geplant,
mit der Aufführung des Totentanzes an drei Terminen als Hauptereignis.
Geplante Veranstaltungen:
ACHTUNG: Die Veranstaltung am 17.10. („Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine“) muss leider entfallen
Datum
Tag
Zeit
Rubrik
Titel
Referent/Künstler
Ort
02.10.2026
Freitag
19:00
Eröffnungsfeier
VHS; Großer Saal
02.10.2026
Freitag
19:30
Vorträge
Eröffnungsvortrag
Michael Hanisch
VHS
02.10. bis 15.11.2026
Ausstellung
Schaufenster-Ausstellung Totentanz
im Stadtgebiet Bamberg
04.10.2026
Sonntag
15:00 / 18:00
Theater
Tanztheater* DEMENZ – im Schmetterlingsgrund
KUFA Bamberg
07.10.2026
Mittwoch
16:00
Führung
Geschichte der Alten Hofhaltung, Mauern der Macht
Eleonora Cagol
Historisches Museum
9./10.10.2026
Freitag / Samstag
20:00
Lesung
Freistil* Szenische Lesung aus Strindbergs „Totentanz“
ETA Hoffmann Theater
11.10.2026
Sonntag
12:00
Matinee
Matinee* mit einem Kurzfilm über Mina Barthel und einem Totentanz-Kinofilm
Lichtspielkino
14.10.2026
Mittwoch
18:00
Hospiz-Kinotag*
„Toni und Helene“
Odeonkino
17.10.2026Samstag20:00„Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine“ – Küchenlieder*Sibylle und Petra SchleicherETA Hoffmann Theater
21.10.2026
Mittwoch
16:00
Führung
Führung* durch die Gemäldegalerie: Abteilung 20er Jahre
Eleonora Cagol
Historisches Museum
24.10.2026
Samstag
19:00
Vortrag
„Von der Wiege bis zur Bahre“
Thomas Janschek
Hospizverein
25.10.2026
Sonntag
11:00
Schauspiel für Kinder
Berührende Fabel als Kindertheaterstück* „Nur ein Tag“
Chapeau Claque
Grafensteinstr. 16 Werkstatttheater
28.10.2026
Mittwoch
16:00
Führung
Führung: Mina Barthel
Eleonora Cagol
Historisches Museum
03.11.2026
Dienstag
19:00
Online-Vortrag
In Bildern und Sprüchen. Gedruckte Totentänze aus Bamberger Bestand
Dr. Franziska Ehrl (Heidelberg)
Online-Vortrag Staatsbibliothek
04.11.2026
Mittwoch
19:30
Online-Vortrag
Vortrag „Geschichte der Totentänze“ Bistumshaus St. Otto Heinrichsdamm und online per ZOOM
Michael Hanisch
Online-Vortrag Colloquium Historicum Wirsbergense
05.11.2026
Donnerstag
19:00
Vortrag
Villa Wild* „Vom Totentanz-Motiv“
Nora-Eugenie Gomringer / Martin Beyer
ETA Hoffmann Theater
06.11.2026
Freitag
19:00
Vortrag
Sprichwörter zum Sujet Tod/Himmel/Hölle „Der letzte Wagen ist immer ein Kombi“
Dr. Rolf Bernhard Essig
Hospizverein Bamberg
06.11. bis 22.11.2026
Ausstellung
Ausstellung: Fotografien aus der Serie „Bevor es so weit ist“
Sibylle Fendt
Hospizverein Bamberg
08.11.2026
Sonntag
19:00
Lesung
Lesung aus Günther Grass' „Mein Jahrhundert“
ETA Hoffmann Theater
11.11.26
Mittwoch
18:00
Spielt euch den Totentanz – Szenische Präsentation mit Schüler:innen
ETA Hoffmann Theater
13.11.2026
Freitag
19:00
Schauspiel
Erdferkels Garten*, der Talk zum Totentanz
Felix d Angelo, Stephan Goldbach und Gäste
TiG · Lagerräume Dr.-von-Schmitt-Str. 18
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30./31.10. / 01.11.26
Im Anschluss an die Totentanzaufführungen
Gedenke Mensch… Raum für den persönlichen „Nachklang“ zum Totentanz 2026
Domkreuzgang
30./31.10. / 01.11.26
Im Anschluss an die Totentanzaufführungen
Seelsorger:innengespräche
Diözesanmuseum Bamberg
Datum
Tag
Zeit
Rubrik
Titel
Referent/Künstler
Ort
Kirschzweige an St. Barbara, Palmbaum, Kräuterbuschen an St. Johanni
und Mariä Himmelfahrt oder Beifuß an St. Martin - in vielen Bräuchen rund um den
Jahreskreis spielen Pflanzen auch heute noch eine wichtige Rolle. Oft ist ihre ursprüngliche
symbolische Bedeutung in Vergessenheit geraten. Einst waren sie rituelle Wegbegleiter "von
der Wiege bis zur Bahre".
Für alle, die der zauberhaften und tröstenden Symbolwelt der
Pflanzen nachspüren wollen, bietet dieser Vortrag eine Vielfalt an Geschichten und
Bräuchen.
Rolf-Bernhard Essig: über das sprichwörtliche Leben des Todes
Ein heiteres Erzählprogramm
-Benefizveranstaltung-
Inzwischen stirbt kaum noch jemand, alle „versterben“. Die edlere Formel soll uns von der
bitteren Wahrheit Tod fernhalten. Dabei kann man doch „Gift drauf nehmen“, dass wir alle
mal „ins Gras beißen“, „die Radieschen von unten besehen“, „das Lebenslicht ausgepustet
bekommen“, „sechs Fuß tiefer liegen“ und „den Löffel abgeben“ müssen.
Rolf-Bernhard Essig, „der Indiana Jones der Sprachschätze“ (Nürnberger Nachrichten) ist
mit dem Tod nicht nur sprachlich vertraut. Der Entertainer, Historiker und Germanist
präsentiert uns in diesem heiteren Programm Geschichten über das Lebensende sowie
Aufschluss über die vielen Redensarten, die mit Tod und Sterben zu tun haben. Das
Schönste: Sie dürfen den Experten nach Herzenslust löchern – auch andere
Sprichwörtlichkeiten betreffend.
Sibylle Fendt widmet sich in ihrem Buch „Bevor es so weit ist“ Menschen, die ihre letzte
Lebensphase im Kreise von Familie und Freunden zu Hause verbringen. Die intimen Fotografien
zeigen, wie die vertraute Umgebung in der Zeit des Abschieds ein wichtiger Anker sein kann, der –
trotz des Schmerzes – Geborgenheit und Halt gibt. Durch ihre Fotografien und ergänzt durch Zitate
der Abgebildeten macht sie spürbar, wie auch diese Zeit einen besonderen Wert hat. Sibylle Fendt
findet eine berührende und wertschätzende Bildsprache für das schwere Thema Sterben.
Sibylle Fendt (*1974) lebt in Berlin und ist Mitglied der renommierten Agentur Ostkreuz. Ihre
Arbeiten sind meist sozialkritisch geprägt und wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem
Förderpreis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot-Stiftung und einer Teilnahme an der World
Press Photo Masterclass, 2003.