Jüdisches Leben in Bamberg
Spurensuche 


 

Die über tausendjährige Geschichte Bambergs ist eng mit dem Schicksal seiner jüdischen Bevölkerung verknüpft. Mit dieser einstündigen Führung möchten wir Schülern die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Bamberg vor Augen führen.

 

Pfahlplätzchen: 1. Judenviertel in Bamberg

Jüdisches Alltagsleben im Mittelalter: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gab es im Alltag von Juden und Christen? Geschichtliche Entwicklung der Verfolgung von Juden: Wie ging man zu welchen Zeiten miteinander um?

 

Hellerstraße: 2. Judenviertel mit spätmittelalterlicher Mikwe (Jüdisches Ritualbad)

Jüdische Kultur und jüdisches Leben anhand der sichtbaren – oder mittlerweile unsichtbaren – Bausubstanz.

 

Theatergassen: 3. jüdisches Leben vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert

Die Errichtung von zwei weiteren Synagogen zeugt vom Erblühen der jüdischen Gemeinde.

 

Schönleinsplatz: 4. kulturelle und gesellschaftliche Blütezeit der israelitischen Kultusgemeinde

Geschichte der Juden in den letzten hundert Jahren. Rechtliche Gleichstellung und wirtschaftlicher Wohlstand einiger jüdischer Familien.

 

Willy-Lessing-Straße: 5. Stolpersteine (Erinnerungskultur)

Ereignisse der Reichs-Pogrom-Nacht, Beschränkungen der Rechte ab 1935, Zerstörung der Synagoge von 1910. Schicksal der Bamberger Juden im 3. Reich. Wie wird heute mit Erinnerung umgegangen? Schüler können hier eigene Erfahrungen und Ansichten einbringen.

 

Franz-Ludwig-Straße: 6. Synagoge

Der Wiederaufbau der israelitischen Kultusgemeinde nach 1945. Welche Elemente jüdischer Kultur treten oft unbewusst in unserem Alltag auf (z.B. jiddische Sprachrelikte)?

 

Dauer: ca. 60 Minuten

Treffpunkt: Bamberg, Pfahlplätzchen

Kosten: 45,-€

 

nach Anmeldung Besichtung der Synagoge möglich

 

 

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