Domjubiläum Bamberg
Museumspädagogik


 

I. „Als der Kaiser noch jung war“


Zurück zum Anbeginn: spielerisch und erzählend nähert sich dieses Angebot den Themen Bistumsgründung und Dombau. Unterstützt durch den Gebrauch einer Handpuppe kann der Gästeführer im Ausstellungsbesuch den Kindern ganz kindgerecht das heilige Kaiserpaar und dessen Vita näher bringen. Die Kinder können unter einen Sternenmantel schlüpfen und fertigen sich nach dem Ausstellungsrundgang im museumspädagogischen Raum mit Schnittbögen eigene Kaiser- und Kaiserinnenkronen. Höhepunkt bildet der Dombesuch in dessen Anschluss die Kinder als „echte Pilger“ eine Kostprobe Pilgerbrot verköstigen können.

Geeignet für Kindergärten und Schulklassen bis zur zweiten Jahrgangsstufe.

Dauer: ca. 1,5 Std.

Kosten: 4,-- € pro Schüler/in 80,--€ Mindestkosten

Treffpuntk: Diözesanmuseum

 

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II. Die Kathedrale und ihre Geheimnisse


Dieses museumspädagogische Angebot führt in die Bauzeit der Bamberger Kathedrale zurück. Nach einem Ausstellungsbesuch und der Dombesichtigung packen wir, gemäß dem alten Kinderspiel, einen „Koffer“ und füllen ihn mit den während der Führung vermittelten Erkenntnissen. Im museumspädagogischen Raum können die Schüler/innen im „Skriptorium“ dann eigene Erfahrungen mit der Kunst der schönen Schrift, der Kalligraphie, machen. Die Geheimnisse der Farben und die Kunst der Buchherstellung werden mit Beispielen und Repliken erläutert. Jedes Kind bekommt auf Kartonpapier/DIN A 4 den eigenen Anfangsbuchstaben bereitgestellt und kann diese eigene Initiale unter Anleitung farbig gestalten.

Geeignet für Schulklassen bis zur vierten Jahrgangsstufe.

Dauer: ca. 1,5 - 2 Std.

Kosten: 4,-- € pro Schüler/in 80,--€ Mindestkosten

Treffpunkt: Diözesanmuseum

 

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III. „Sie bauten eine Kathedrale“


In diesem Angebot geht es um die Bau- und Entstehungsgeschichte der Bamberger Kathedrale und die Bautechnik des Mittelalters. Die Führung vermittelt Wissen zu den drei Grundmaterialien Stein, Glas und Metall und bietet eine Baustilkunde zu Romanik und Gotik. Die Themen Religiosität des Mittelalters und die damaligen Methoden und Kenntnisse von Mathematik und Physik runden die Führung ab.

Praxisangebote:



Bautechnik und Werkzeuge: Mit einer originalgetreuen Replik eines Jakobsstabs wird eine Turmhöhenberechnung durchgeführt. Mit der „Schnur des Pythagoras“ lösen die Schüler einfache mathematische und geometrische Aufgaben. Modelle von romanischen und gotischen Gewölben führen zu den Bautechniken des Mittelalters. Lot, Schnurwaage und Flächenschnur vermitteln Kenntnisse der Vermessungstechnik.

Bauausführung: An einem Seilerrad stellen die Schüler ein Seil her. Und am Tretradkran lässt sich der Lastentransport nachvollziehen. Das hergestellte Seil können die Schüler/innen mit an die Schule nehmen.

Glaskapuze: Die Farbigkeit der mittelalterlichen Glasfenster erleben die Schüler/innen unter der Glaskapuze.

Die Praxisteile des Programms sind in die Führung integriert und lassen sich den jeweiligen Bedürfnissen, Alter, Jahrgangsstufe und Schulform der Gruppe anpassen. Die praktischen Übungen sind durchführbar ohne feste Räumlichkeiten zu nutzen.

Geeignet für Jahrgänge der weiterführenden Schulen 5. bis 8. Klasse.

Dauer: 1,5 - 2h 
Kosten: 4,- € pro Schüler/ mind. 80,- € pro Gruppe
Treffpunkt: Diözesanmuseum


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